Tarifvertrag tv pflege

Dieser Parameter definiert die Industrieunternehmen, auf die die TV-BZ angewendet wird. So sieht Art. 1 Nr. 2 TV BZ ME vor, dass die relativ hohen Zuschläge laut TV BZ ME nur für Arbeiten in Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie gelten. Das TV BZ ME muss von allen Zeitarbeitsfirmen angewendet werden, die das iGZ/BAP-TV anwenden, da die TV BZs Teil der Tarifverträge von iGZ und BAP sind. Zeitarbeitsfirmen sind nicht verpflichtet, das TV BZ ME anzuwenden, wenn sie ihre Mitarbeiter auf der Grundlage von Gleichbehandlungsgrundsätzen abtreten und wenn sie den iGZ/BAP-Tarifverträgen mit ihren Mitarbeitern nicht zugestimmt haben. Der Tarifvertrag gilt nur für Arbeitnehmer, die als Leiharbeitnehmer bei einem Kunden arbeiten. Selbständige oder Arbeitnehmer, die auf der Grundlage eines Arbeitsvertrags arbeiten, sind nicht erfasst. Die Art der (gewerblichen oder industriellen) Tätigkeit des Zeitarbeitnehmers ist unerheblich.

Das bedeutet, dass ein Büroangestellter, der in einem Industrieunternehmen arbeitet, auch Anspruch auf Industriezuschläge hat. Als Voraussetzung für den Anspruch des Zeitarbeitnehmers auf Industriezuschläge im Rahmen eines Branchenzuschlagsabkommens (TV BZ) muss die jeweilige TV-BZ für den jeweiligen Leiharbeitnehmer gelten. Derzeit sind die TV BZs nur für Zeitarbeitskräfte in Industrieunternehmen relevant. (weiterlesen…) Die folgenden Erläuterungen basieren auf dem Beispiel des Tarifvertrags für Industriezuschläge für die Metall- und Elektroindustrie (TV BZ ME). Die TV BZs sind allgemein auf das gesamte deutsche Hoheitsgebiet anwendbar. Wechselt der Zeitbedienstete jedoch zwischen Unternehmen desselben Mieters, werden die Zuordnungszeiträume kumuliert. Gemäß Art. 2 Abs. 2 TV BZ ME wird der Zuschlag für die Arbeit im Unternehmen des Kunden gezahlt.

Wenn der Zeitarbeitnehmer dem Unternehmen eines anderen Mieters zugeordnet ist, beginnt die Berechnung der Zuordnungsperioden zur Berechnung des Betrags der Branchenzuschläge wieder bei Null. Der Branchenzuschlagsbetrag wird auf der Grundlage der Dauer der Zuordnung zur Firma des Kunden und der folgenden Prozentsätze berechnet, die dem Basislohn addiert werden, der sich aus der jeweiligen Vergütungsgruppe (E1-E9) ergibt.